KJSW beteiligt sich an generationenübergreifendem Wohnprojekt für Menschen mit Beeinträchtigung in Brannenburg

 

Rosenheim/Brannenburg. Ein Lebensraum, der respektvolle Pflege und altersgerechte Freizeitmög-lichkeiten bietet – von solchen Angeboten träumen wohl die meisten Menschen, wenn sie an das Leben im hohen Alter oder im Falle einer notwendigen Betreuungssituation denken. Das Generatio-nenwohnprojekt „Dahoam im Inntal“ in Brannenburg setzt auf dem ehemaligen Kasernengelände diese Erwartungen um. Im nördlichen Teil des 16 Hektar großen Areals sind vier große Gebäude entstanden, darunter der „Seniorenwohnpark am Wendelstein“ mit 122 Betten und Raum für sozialtherapeutisches Wohnen, geförderten Wohnraum sowie für betreutes Wohnen.

Dieses ganzheitliche Angebot ermöglicht der Bauträger INNZeit Bau gemeinsam mit den Partnern Anthojo, Christliches Sozialwerk und Katholisches Jugendsozialwerk München e. V. (KJSW).

 

Soziale Dienstleister unter einer Dachmarke

Dafür wurde die Dachmarke „Sägmühle INNklusiv“ geschaffen, die die Betreuungs- und Pflegemöglichkeiten bündelt. Alle Partner verfügen über jahrelange Erfahrung und spezielle Kompetenzen in verschiedenen Betreuungsfeldern. Sie kennen den konkreten Bedarf sowie die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner*innen sehr genau.

Das KJSW wird das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in vollem Umfang umsetzen, um Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit zu geben, so eigenständig wie möglich zu leben. Dabei wird nicht mehr nach „Unterbringungsform” unterschieden, sondern das Wohnen wird als individuelle Leistung im Zusammenspiel mit dem Umfeld betrachtet. Das KJSW wird voraussichtlich ab dem Frühsommer 2021 drei Wohngemeinschaften begleiten, in denen jeweils acht Menschen mit Beeinträchtigung leben. Die Bewohner sind dann Mieter der INNZeit Bau und werden vom KJSW begleitet.

 

„Pflege und Betreuung sind keine Fragen des Alters“, betont der Leiter des KJSW in Rosenheim, Thomas Bacher. „Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen in den verschiedensten Ausprägungen gibt es in jeder Generation. Deshalb ist es nur logisch, auch sie im generationenübergreifenden Quartier zu integrieren.“

 Thomas Bacher und Nina Jenewein-Lipp stehen Ihnen zu diesem Projekt gerne für Fragen zur Verfügung.